Kategorie: Allgemein
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Perspektivwechsel
Mitte Dezember wurde ich misstrauisch. Wo ist meine geliebte Routine geblieben? Zuerst verschwand mein Frauchen mit Koffer und viel Gepäck. Sie fuhren eines morgens mit dem Auto weg und haben mich nicht mitgenommen. Abends kam Herrchen allein zurück. Es wurde oft Tag und Nacht, bis sie zurückkam. In dieser Zeit änderte sich auch die Routine…
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… und weiter …
Nachdem Ralf am Sonntag Christina nach Lunsar gefahren hatte – das Auto funktionierte, aber die zurückliegende Erfahrung steckte ihm noch in den Knochen – war er dankbar, heil und sicher in Jui angekommen zu sein. Da keiner von uns am Montag raus musste, wurde das Auto nicht benötigt und blieb in der Garage. Am Dienstag…
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Impressionen
In einem Land wie Sierra Leone muss man einfallsreich, kreativ sein und leiden können. Die meisten haben keinen Job und kaum Geld. Um das tägliche Leben zu gestalten benötigt man genau solche Eigenschaften. Für uns ist es erstaunlich zu erleben, wie hier Dinge gehandhabt werden z.B. was Reparaturen angeht. Im dörflichen Umfeld gibt es kaum…
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Das Abenteuer geht weiter …
Nach der Reparatur ist immer vor der Reparatur – so die Erkenntnis nach drei Jahren. Das Problem der Klimaanlage war gelöst, was kommt nun und wann? Wir haben gelernt: Die Lösung eines Problems kommt vor dem nächsten! Nach einer Woche, in der alles normal funktionierte und es möglich war, mit dem Auto die zweite Examenswoche…
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The Prophetic Kingdom
Schon im ersten Jahr lernte Christina am BTS in Lunsar einen jungen Pastor kennen, mit dem sie über die unsichtbare Welt ins Gespräch kam und über die Gaben, die für den Umgang mit der unsichtbaren Welt besonders wichtig sind – Befreiungsdienst, Prophetie, Geisterunterscheidung. Über geistliche Gaben scheiden sich in der Christenheit die Geister – mitunter…
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Klimaanlage
Schon Ende letzten Jahres hat sich angedeutet, dass unser Auto in die Werkstatt will. Die Klimaanlage hatte so ihre Sperenzchen. Über die Zeit haben Ralf aber vor allem Amadu – unser „Dschungeldoc“ – viele Versuche unternommen haben, diese zu fixen. Das ging dann in der Regel für 2 – 4 Wochen gut, bevor die Klimaanlage…
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Adoption – Aaron und Ezekiel
Fast immer zu Beginn unseres Aufenthaltes hier werden wir von fremden Menschen gefragt, ob wir ihr „Freund“ werden wollen oder unsere Telefonnummern an sie rausgeben. Das heißt, du übernimmst ab sofort Verantwortung für mich! Wenn wir Hilfe brauchen und in Not sind, rufen wir dich an und du hilfst! Mama Christina hat viele Kinder hier…
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B.I.S.
Der erste von drei Terms für Nathanael liegt nun bald hinter ihm. Nach den aufregenden ersten Wochen, was die Kleiderordnung betraf, ist nun Ruhe eingekehrt. Er darf kommen mit dem was wir besorgt haben – leichte weiße Poloshirts (dry shirts) mit Logo der Schule – leichte blaue Hosen – schwarze Sneakers und ab diesem Jahr…
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Not und Elend
Tod, Unfälle oder Krankheiten – keiner mag sie oder will betroffen sein. Ein bisschen schieben wir sie an den Rand des Lebens– außer man hat beruflich damit zu tun. Wer nicht im Krankenhaus, Hospiz oder ähnlichem beschäftigt ist, hat kaum Berührungspunkte damit. Hier in Sierra Leone erleben wir es anders. Wir sind viel dichter dran…
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T.E.C.T. – what´s next?
Während der Vorlesungszeit herrscht am T.E.C.T. immer reger Betrieb. Über den ganzen Tag sitzen und laufen Studierende auf dem Gelände herum. Warten auf die nächste Vorlesung – haben Pause oder lernen, wenn sie denn ein ruhiges Plätzchen finden. Denn wo ein oder zwei zusammenkommen, da ist es immer laut! Immer zu Semester-Eröffnung findet die „Spiritual…