Hier und Dort

„Hast´e mal was zum trinken!“ Bei der Hitze sind die Leute dankbar für Trinkwasser – das Wasser aus den Brunnen / Leitung sorgt oft für Typhus, so haben wir immer Wasser zum rausgeben da. Das günstigste sind diese gefüllten Wasserbeutel – die man als Pack mit 20 Päckchen günstig kaufen kann – 20 Päckchen für ca. 5 Euro.
Eines der männlichen Studentenwohnheime, die wir monatlich mit Essen versorgen – hier beim gemeinschaftlichen Kochen – also einer kocht, die anderen unterstützen.
Aruna im Krankenhaus vor seiner Leistenbruch-OP – die OP ist gut verlaufen und auch der Heilungsprozess gelingt.
Nach der Operation – anlegen der Infusion
Die Kinder vom T.E.C.T. wollten unbedingt für ihr Fußball-Team Trikots – wie gut das wir einen Stapel der Restposten Teamshirts vom Baseball-camp mitgenommen hatten!
Mittlerweile haben auch die weiblichen Studierenden vertrauen gefasst um über persönliches zu sprechen und Beten zu lassen.
Eine der wenigen Theologiestudentinnen – sie ist immer in den Dörfern ihrer Heimatprovinz unterwegs um von Jesus zu erzählen und einzuladen. Sie hat nur eine Stimme mit begrenzter Reichweite, meinte sie – ob wir ihr helfen können, eine Flüstertüte zu kaufen?!
Wir wollten können
Wir sind Taxi! Studentinnen Sonntags auf dem Weg zur Kirche – es waren insgesamt sechs junge Damen auf der Rückbank
Wir sind Taxi! Morgens auf dem Weg zur Schule – hier sind sieben Personen (überwiegend Kinder) auf der Rückbank gepresst.
Einer von Christinas Studenten hatte immer schlechte Noten. Wir waren uns nicht sicher, ob es am Verständnis lag oder an der Sprache. Wir vermuteten sein Englisch war sehr limitiert – wie bei etlichen hier. Dabei ist das Studium komplett in Englisch – Vorlesungen – Referate – Examen. Um für ein Studium zugelassen zu werden, benötigt man eine WASSC – eine Zertifizierung der Zulassung zum Studium, darin ist auch die Bestätigung erhalten, dass der Betreffende des Englischen mächtig ist. Also für ein Studium in dieser Sprache die Kompetenz hat. Da wir wissen, daß es auch eine Frage des Geldes ist, wundert uns so manche Zertifizierung nicht. Der Student jedenfalls war intelligent und so vermittelte ihm Christina einen anderen Studenten, der ihm Englisch beibringt. Dafür bekommt dieser etwas Geld, das jemand zur Verfügung stellt – Danke!. So ist es eine Win-Win Situation und die nächsten Referate und Examen sahen schon deutlich besser aus.
Das ist Pastor Abraham Walker einer von Christinas ersten Studenten. Er wollte unbedingt im Ausland studieren und fragte uns, ob wir helfen können, dies in Deutschland zu tun. Er bewarb sich um Stipendien, machte alles selber, wir berieten ihn … und siehe da, seit Ende 2025 studiert er an der Universität in Erfurt. Die Kälte hat ihn dann doch etwas beeindruckt. Aber genial war, daß die Baptistengemeinde vor Ort mit Pastor Ralf Ossa sich seiner annahm und halfen – Kleidung – Verpflegung – Behörden und und und – Hut ab und Gott sei Dank dafür – ihr habt einen tollen Job gemacht!
Schnee kannte er gar nicht – bzw. hat diesen noch nie erlebt. Hier sein allererster Schneemann …
Alle Welt redet von Grönland. In Sierra Leone werden Fakten geschaffen! Interessant ist, daß viele hiesige Donald Trump bewundern und für einen guten Präsidenten halten. „Weil er Macht hat und tut, was er sagt“, so oft die Antwort. Dabei erleben die Sierra Leoner gerade, wie dieser bewunderte Mensch, ihnen die Erlaubnis verweigert, in sein gelobtes Land einzureisen. Selbst Menschen mit gesicherten Stipendien wird die Einreise verweigert und auch mancher Minister durfte nicht einreisen. „Der Mann der macht was er sagt, blubb, blubb!“

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